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Fünf Fakten zur Generation Z

Was sind die Unterschiede zu ihren Vorgängern?

Die Diskussion um die Generationen und ihr unterschiedliches Verständnis von der Arbeitswelt ist präsent in den Medien und in aller Munde. Der “Schrecken” Generation Y wurde nun lang und breit diskutiert.

Einige Unternehmen beginnen sich aufgrund des Fachkräftemangels in Führung, Kommunikation und Prozessen bereits besser auf verschiedene Mitarbeitergruppen einzustellen.

Auch wenn man laut Definition Generationen durch ihr Alter differenzieren kann, plädieren wir dafür dies nicht zu tun.
Wir treffen ständig auf 20jährige Babyboomer und 50jährige Generation Ypsiloner.
Für uns unterscheiden sie sich nur in einem Punkt – in Ihrem Wertesystem.

Ein Wertesystem bildet sich besonders durch prägende Lebensphasen in der Jugendzeit. Dies erklärt, dass es in jeder Generation, die durch eine Altersabgrenzung definiert wird, ein vermehrt vorherrschendes Wertesystem existiert.
Je nachdem was sich in diesem Zeitraum in Familie, Umfeld und Weltgeschehen ereignet, prägt das Weltbild und den Fokus auf die Arbeitswelt einer Generation.

Es folgt nach Generation Y – wenig kreativ – die Generation Z.
Deren Angehörige sind nach 1995 geboren und bilden damit die aktuelle Ausbildungsgeneration.

Der bekannte Jugendforscher, Prof. Dr. Klaus Hurrelmann et. al. (Hertie School of Governance) hat in seiner jährlichen Studie zur Jugend ein paar Fakten zusammengetragen.

Folgende Punkte sind der Generation Z besonders wichtig:

1. Bildung

Die zunehmende Anzahl möchten einen höheren Schul- und Ausbildungsabschluss erreichen. Die Generation ist der Meinung, dass ihnen ohne hohen Bildungsabschluss keine aussichtsreiche, berufliche Zukunft bevorsteht.

2. Sicherheit und feste Rahmenbedingungen

In Zeiten von unsicheren Arbeitsverträgen nimmt der Wunsch nach Sicherheit bspw. nach unbefristeten Arbeitsverhältnissen, Übernahme nach der Ausbildung, angemessener Verdienst, angenehme Atmosphäre zu. Gute Aufstiegsmöglichkeiten und hohes Gehalt ist der Generation Z weniger wichtig.

3. Persönliche Entfaltungsmöglichkeiten im Beruf

Der Beruf sollte Freude bringen und Möglichkeiten bieten, den individuellen Talenten nachzugehen. Im Unterschied zu ihrer Vorgängergeneration wünschen sie sich vermehrt eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Wohlahnend, dass bspw. Homeoffice eher zu Mehrarbeit als zu Entspannung führt.

4. Zunehmendes Interesse an Politik

Zur Wahl zu gehen, sieht der Großteil der Jugendlichen als Bürgerpflicht an. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung sind die Themen Arbeitsmarkt und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für sie weniger wichtig.

5. Kritischere Betrachtung des Internets

Weiterhin ist die junge Generation ständig online und mit den digitalen Medien vertraut. Jedoch gehen sie vorsichtiger mit persönlichen Daten um. Ihnen ist bewusst, dass Facebook und Google Unternehmen sind, die u.a. mit persönlichen Daten Geld verdienen.

Hier geht es zur Shell-Studie 2015

Fazit:

Die Generation Z ist realistischer und hat aus den vielen erkämpften Möglichkeiten der Vorgängergeneration ihre Schlüsse gezogen. Dies betrifft besonders der Umgang mit Internet, Trennung von Beruf und Freizeit sowie den Fokus auf Sicherheit als auf Karrieremöglichkeiten.

Tags: generation z,generation y,generation x,babyboomer,generationskonflikt,sicherheit,karriere,arbeitswelt