Praktikum trotz Bologna – Das Teilzeitpraktikum bei Intercommotion
Studieren ist heutzutage ein Vollzeitjob geworden. Neben vollen Stundenplänen, Gruppenarbeiten und Projekten, Hausarbeiten am Wochenende, Auslandssemester, Nebenjob und Vereinsmitgliedschaft, ist der Druck das Studium – Bachelor oder Master – innerhalb der Regelstudienzeit zu absolvieren, gestiegen.
Es fällt auf, wenn man ein Semester „drüber“ ist. Der Gedanke an ein Praktikum, um einen potenziellen Arbeitsbereich kennenzulernen und damit gar ein Semester auszusetzen, wird schnell verworfen.
„Das gängige Klischee des Studenten, der um kurz vor acht Uhr aus dem Bett kriechen muss, weil die Supermärkte schließen, kann also begraben werden (Fokus).
Das größte Problem ist die mangelnde Flexibilität. Wie soll man „nebenbei“ noch ein Praktikum absolvieren oder gar einer geregelten Werkstudententätigkeit nachgehen?
Zeit bleibt nur in den sechs bis acht Wochen Semesterferien. Vorausgesetzt es stehen keine Klausuren, Hausarbeiten oder Blockseminare an.
In dieser Zeit können Arbeitgeber einschließlich Intercommotion nur einen kleinen Einblick geben und zu bestimmten Zeiten beispielsweise in den Sommermonaten keine Betreuung gewährleisten. Die Bewerber stehen unter sehr großem Druck innerhalb dieser Zeit ein Praktikum zu absolvieren und die Konkurrenz ist sehr groß.
Intercommotion hat sich daher entschlossen einen neuen Weg zu gehen und bietet seinen Praktikanten und Aushilfen eine flexible Arbeitszeitenlösung auch während des Semesters in Form eines flexiblen Teilzeitpraktikums an. Zu Beginn des Praktikumswird die durchschnittliche Stundenzahl pro Woche und das Themengebiet festgelegt. Wann diese Stunden absolviert werden, bleibt den Praktikanten selbst überlassen. Auch der Ort (Büro, Uni, zu Hause, Zug etc.) ist frei wählbar.
Darüber hinaus ist es möglich, in stressigen Zeiten die Stundenzahl nach Absprache zu verringern und dafür an anderer Stelle nachzuholen. Kontrolle gibt es keine – Alles Vertrauenssache!
Voraussetzung ist dafür die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten und Disziplin auf Seiten der Praktikanten sowie eine gute Zeitplanung sowie Flexibilität auf Seiten des Unternehmens.
Dafür förderlich ist, dass jeder Praktikant ein auf ihn zugeschnittenes Projekt und andere kleinere Aufgaben bekommt, die seine Interessen berücksichtigen, so dass er Lust hat, sich an diese Aufgaben zu setzen.
Nach den ersten beiden Praktikanten mit Teilzeitlösung bei Intercommotion, können wir sagen: Das Experiment ist geglückt!
Bildnachweis: Claudia Schmitz
Tags: Intercommotion,Praktikum,Unternehmenskultur