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New Work in der Ausbildung?!

New Work ist in aller Munde. Wie eine Verbindung und Integration in der Berufsausbildung aussehen kann, damit beschäftigt sich dieser Beitrag.

Im Interview bzw. Gespräch ist diesmal Anna Schnell von MOWOMIND. Gemeinsam mit ihrem Mann wurde sie bekannt durch die Modern Work Tour und als Co-Autorin für der “New Work Hacks“.

Bei der Modern Work Tour sind Anna und Nils Schnell auf “moderner Walz” gegangen und dabei durch 36 Länder gereist. In diesen Ländern haben Sie mit Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen zum Thema New Work und modernes Arbeiten gearbeitet und sich deren Arbeitsweise und Ansätze für New Work angeschaut. Wie funktioniert Arbeiten woanders und was können wir davon lernen?

Für Anna Schnell ist New Work als freiheitsphilosphischer Denkansatz von Fridjof Bergmann.

Dieser Denkansatz verfolgt die Fragen: Was möchtest du eigentlich wirklich wirklich, wenn du arbeitest? Warum mach ich das eigentlich? Erfüllt mich das eigentlich?

Man geht davon aus, wenn der Sinn für uns klar ist, dann können wir auch bessere und gesündere Arbeit leisten. Dies hat natürlich positive Effekte für die Wirtschaft als auch für das Gemeinwohl.

Übertragen auf die Ausbildung sind die folgenden Fragen zu klären:

  • Was ist der Sinn für mich?
  • Was ist der Sinn im Unternehmen?
  • Was ist der Sinn der Ausbildung?

Anna und ich diskutieren in diesem Beitrag darüber, was sich gerade in der Ausbildung verändert bzw. verändern muss und wo New Work einen Einfluss hat. Auch sprechen sie über die aktuellen Herausforderung der Ausbildung sich verändern zu müssen und den bestehenden Generationskonflikt.

New Work bedeutet in diesem Sinne nicht nur Home Office, sondern ist ein Teil von sinnstiftender Arbeit.

Auszubildende arbeiten und lernen nach diesem Konzept viel selbstbestimmter. Hinterfragen bedeutet gleichzeitig nicht den Respekt zum Gegenüber zu verlieren. Ihnen die Möglichkeit zu geben, etwas Sinnstiftendes für sich zu finden und zu wachsen, kann Auswirkungen auf die Bindung ans Unternehmen haben.

Verschiedene Methoden unterstützen diese Selbstbestimmtheit und Selbstreflexion zu entwickeln. Um dies zu fördern und erste “Babyschritte” in der Ausbildung mit diesem Thema zu gehen, eignen sich die Retrospektive, Azubis für ein paar Tage pro Woche ins Home-Office, Kanban-Board und auch die Start-Stop-Continue-Methode.

Auch sprechen wir über wie und wann man in der Ausbildung Feedback geben sollte und wie wichtig Transparenz ist.

Weitere der 50 New Work Tipps und Kniffe greifen die beiden auch in ihrem Buch “New Work Hacks” auf und stellen sie sofort umsetzbar dar.

Diese Beitrag ist auf allen Podcast-Playern und auch auf Youtube bzw. direkt hier zu finden:

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