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Ausbildungsleiter*innen als Marke

AusbildungsleiterInnen halten sich manchmal gerne im Hintergrund. Warum Sie das unbedingt ändern sollten, davon handelt dieser Beitrag.

Um sich einen Eindruck über den Ausbildungsbetrieb zu machen, fällt häufig auf, dass selten die Ausbildungsverantwortlichen auf der Karriere-Seite oder auch der Google-Suche in Erscheinung treten. Wenn es Foto mit Namen gibt, dann sind die Bilder meist stark verpixelt, ohne Lächeln oder in der Auflösung erinnert es an das Jahr 1995.

Ein Mini-Artikel zum Thema befindet sich übrigens auch im neuen Buch “Erfolgreich ausbilden im digitalen Zeitalter“.

Der/ Die Ausbildungsleiter*in ist das Aushängeschild des Unternehmens bzw. der Institution für das Thema Berufsausbildung. Ausbildungsverantwortliche repräsentieren die Werte der Ausbildung. Sie tragen damit auch zum Image des Unternehmens als Arbeitgeber bei. Zusätzlich bringt eine Repräsentationsrolle nach außen auch immer die Möglichkeit des Austausches mit sich, der für die eigene Arbeit immer wichtiger wird. Persönlich unterstützt es auch das Netzwerk für zukünftige Bewerbungen auf andere Stellen, Bereiche und auch außerhalb des Unternehmens.

Dazu gehört einmal die bereits erwähnte Repräsentation des Ausbildungsbetriebes nach außen über Internet- und Social-Media-Auftritt, aber auch das Verhalten und Auftreten auf Jobmessen, Vorträgen und in Interviews. Aber auch die Repräsentanz des Ausbildungsbereiches nach innen ist eine wichtige Aufgabe, um die Werte und den Stellenwert der Ausbildung auch innerhalb der Firma zu verkörpern.

Regelmäßig im Austausch auf Netzwerktreffen in der Branche oder mit anderen Ausbildungsverantwortlichen schärft das Profil und hebt das Image des Ausbildungsbetriebes.

Ebenso gehören dazu Publikationen, Interviews und Pressebeiträge über interessante Ausbildungskonzepte und Beispiele von guter Ausbildung dazu.

Ein Beispiel einer Ausbildungsverantwortlichen aus Süddeutschland zeigte, dass sich 50% der Bewerber nicht aufgrund von Marketingaktivitäten bewarben, sondern aufgrund des guten Rufes der Ausbildungsverantwortlichen für richtig gute Ausbildung in der Region.

Damit erschließt sich auch, dass diese Aktivitäten und insbesondere Ausbildungsleiter*innen googlebar sein müssen.

3 Tipps

Für Ausbildungsverantwortliche und Ausbilder, die nun das Gefühl haben, dass es sinnvoll sein könnte sich nach außen und innen stärker zu positionieren, habe ich drei Tipps:

  1. Lege dir ein Linkedin -bzw. ein Xing-Profil an und pflege dieses. Tausche dich dort mit anderen über deine Region hinweg aus und teile deine Fragen und Ideen für Herausforderungen in der Berufsausbildung. (Interessant sind dann für dich auch die beiden Ausbildungsgruppen in den genannten Netzwerken, wo du andere Ausbildungsverantwortliche triffst. Gruppen “Für richtig gute Ausbildung” bei Linkedin und Xing.
  2. Austausch, Austausch, Austausch. Sei präsent auf digitalen und präsenten Plattformen. Nach dem Motto geben und nehmen, beginne mit “Geben”, um für dich Impulse mitzunehmen.
  3. Tu Gutes und erzähl es. Viele Ausbildungsbetriebe machen bereits eine tolle Ausbildung, aber es weiß einfach keiner.

Mehr zum Thema im Video:

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