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Lernreise der Ausbildung bei Essity

Ausbildung einmal komplett neu denken. Das haben Ilka Dietrich und Daniel Konietzke von Essity gemacht. Sie berichten im Interview mit Claudia Schmitz über die Gründe, ihre Lernreise und ein paar Formate. Besonders interessant ist hier die Rolle der Auszubildenden und ihre Tipps, wie andere Ausbildungsverantwortliche starten können.

Dieser Beitrag und Podcast erscheint in Kooperation mit dem DALK – Deutschen Ausbildungsleitungskongress. Essity wird einen Vortrag am 24.11.25, 17.15 Uhr halten.

Kurz zu Essity

Essity als Unternehmen ist mehr bekannt durch die Produkte wie Zewa, Tempo und Tena. Als Hygiene- und Gesundheitshersteller mit rund 47.000 Mitarbeitenden weltwelt und 4.500 Mitarbeitenden in Deutschland bildet Essity verschiedene Ausbildungsberufe aus. Bekannte Berufe wie Elektroniker*in für Betriebstechnik und Industriekaufleute sind mit dabei. Aber auch speziellere Berufe wie Papiertechnolog*in oder Bachelor of Engineering – Science and Technology (Papiertechnologie).

Warum alles neu denken?

Grundsätzlich lief die Ausbildung gut. Ein Gespräch mit einem erfahrenen Ausbilder war jedoch einer der Gründe die Ausbildung von Grund auf einmal neu zu denken. Dieser berichtetet, dass er mit seinen bewährten Ausbildungsmethoden nicht mehr die Inhalte vermitteln konnte und an seine Grenzen kam.

Dieser Hilferuf und auch weitere Gründe waren der Anstoß sich mit dem Aufbau und den Inhalten die Ausbildung bei Essity zu beschäftigen.

Alles nur eine Lernreise?

Der Begriff Lernreise ist ein aktueller Trendbegriff in HR. Jedes Weiterbildungsprogramm wird mit dem schönen Begriff „Lernreise“ bezeichnet. In der Ausbildung bei Essity geht es aber grundlegend um etwas anderes: Die Ausbildung selbst hat sich auf eine Lernreise begeben, sich zu verändern und auch zukünftig noch verändern.

Dazu haben die Auszubildenden und Dual Studierenden in einer Zukunftswerkstatt erarbeitet, was Punkte in der Ausbildung sind, die beibehalten werden dürfen. Es wurden aber auch Entwicklungspunkte herausgearbeitet. In Form von Projekten werden diese nun im Nachgang selbstständig von den Auszubildenden bearbeitet.

Rolle der Ausbildenden

Die Ausbildenden waren nicht bei der Zukunftswerkstatt involviert. Jedoch fanden in einem parallelen Prozess verschiedene Weiterbildungen statt, die sie beim zukünftigen Ausbilden unterstützen sollten. Hier ging es beispielsweise um meine Haltung als Lernbegleiter*in oder Coach als auch das Ausprobieren von neueren Ausbildungsmethoden.

Die Projekte werden von den Ausbildenden betreut und sie stehen in beratender Funktion zur Verfügung.

Tipps und Fazit

Um die Ausbildung selbst neu zudenken und zu starten, sind folgende Tipps hilfreich.

  1. Es benötigt eine Offenheit der Ausbildenden neues Auszuprobieren wie z.B. Digitalisierung als auch die neuen Rollen der Lernbegleitung und Coaching einzunehmen.
  2. Als wichtige Maßnahme für Erfolg sollten die Auszubildenden und Dual Studierenden in den Prozess mit eingebunden werden.
  3. Die Selbstständigkeit der Auszubildenden in der Bearbeitung von Projekten ist kein Selbstläufer. Sie benötigen Leitplanken und auch Training für das selbstständige Arbeiten.

Wer mehr über die Lernreise bei Essity erfahren möchte, höre in den Podcast rein. Darüber hinaus findet der Vortrag von Ilka Dietrich und Daniel Konietzke am 24.11. auf dem Deutschen Ausbildungsleitungskongress in Düsseldorf statt.

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